Schulprogramm
der Janusz-Korczak-Schule
verabschiedet am 20.12.2005
von der
Schulkonferenz
1.1. Bericht über die bisherige Entwicklungsarbeit und die Ergebnisse einer Bestandsaufnahme
1.1.1. Entwicklungsprojekte, die im Schulprogramm vom 30.05.2000 vereinbart wurden
1.1.2. Zusätzliche Projekte und Konzepte im Zeitraum 2000 –2005
1.1.3. Entwicklungsvorhaben des Projektes „Selbstständige Schule"
2. Planung der Schulentwicklung
2.1. Grafische Darstellung zum Projektverlauf „Selbstständige Schule" der Janusz-Korczak-Schule
2.3.1. Wie lautet das Entwicklungsthema?
2.3.1.1. Klärung des Ist- Zustandes zum Entwicklungsthema
2.3.2. Worin besteht die Zielsetzung?
2.3.3. Was muss geschehen, um diesem Ziel zu entsprechen?
2.3.4. Woran erkennen wir, dass dies geschieht?
2.4. Überarbeitung einzelner Diagnostikkisten im Bereich UMZG
2.4.1. Wie lautet das Entwicklungsthema?
2.4.1.1. Klärung des Ist- Zustandes zum Entwicklungsthema.
2.4.2. Worin besteht die Zielsetzung ?
2.4.3. Was muss geschehen, um diesem Ziel zu entsprechen?
2.4.4. Woran erkennen wir, dass dies geschieht?
2.5. Das Berufspraxisstufenprojekt
2.5.1. Wie lautet das Entwicklungsthema?
2.5.1.1. Klärung des Ist-Zustandes zum Entwicklungsthema
2.5.2. Worin besteht die Zielsetzung?
2.5.3. Was muss geschehen, um diesem Ziel zu entsprechen?
2.5.4. Woran erkennen wir, dass dies geschieht?
2.6.1. Wie lautet das Entwicklungsthema?
2.6.1.1. Klärung des Ist-Zustandes zum Entwicklungsthema
2.6.2. Worin besteht die Zielsetzung?
2.6.3. Was muss geschehen, um diesem Ziel zu entsprechen?
2.6.4. Woran erkennen wir, dass dies geschieht?
2.7. Projekt Förderung der Schwerstbehinderten in der JKS
2.7.1. Wie lautet das Entwicklungsthema ?
2.7.1.1. Klärung des Ist-Zustandes zum Entwicklungsthema:
2.7.2. Worin besteht die Zielsetzung?
2.7.3. Was muss geschehen, um diesem Ziel zu entsprechen?
2.7.4. Woran erkennen wir, dass dies geschieht?
2.8.1. Wie lautet das Entwicklungsthema:
2.8.1.1. Klärung des Ist – Zustandes zum Entwicklungsthema
2.8.2. Worin besteht die Zielsetzung?
2.8.3. Was muss geschehen, um diesem Ziel zu entsprechen?
2.8.4 Woran erkennen wir, dass dies geschieht?
Die schulische Entwicklung nach Fertigstellung des Schulprogramms im Mai 2000 wurde nicht so wie zunächst vermutet, allein durch die kontinuierliche Arbeit an den im Schulprogramm vereinbarten Entwicklungsprojekten bestimmt, sondern auch durch die Bemühungen zusätzlichen Anforderungen von außen (z.B. Medienkonzept, Hygieneplan, Förderpläne usw.) sowie schulpolitischen Entwicklungsströmen (z. B. GÖS-Projekt, Projekt Selbstständige Schule) gerecht zu werden.
Motivation hierfür war die Einsicht, dass die Schule sich zum einen ständig weiterentwickeln muss, um mit der gesellschaftlichen Entwicklung Schritt zu halten, zum anderen die Schule mit ihren Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern das notwendige Entwicklungspotential für die Weiterentwicklung besitzt.
Die Darstellung der Ergebnisse der Bestandsaufnahme nimmt auf diesen dis- kontinuierlichen Entwicklungsprozess Rücksicht, in dem hier zwischen den im Schulprogramm vereinbarten Entwicklungsprojekten, zusätzlichen Konzepten und Projekten und dem Projekt „Selbstständige Schule" unterschieden wird.
Wie aus der Tabelle 1 hervorgeht, sind diejenigen Entwicklungsprojekte, die sich mit der räumlichen Umgestaltung der Schule beschäftigen, bis auf die Vorhaben „Textilraum" und „Schulhof", weitestgehend abgeschlossen.
Andere Vorhaben, z. B. „Schuleigener Lehrplan UMZG", „Förderung Motorik, und Wahrnehmung", „Metallarbeiten in der Werkstufe", „Einsatz von Lernsoftware und Computern", „Schülercafé" wurden in spätere Projekte überführt.
Beim Projekt „Abbau von Verhaltensauffälligkeiten" soll zukünftig auf die Erfahrungen der Hilda-Heinemann-Schule zurückgegriffen werden. Diese erhält als Tausch Unterstützung bei ihrem UMZG – Projekt.
Tabelle 1
Schulprogramm der
Janusz-Korczak-Schule
verabschiedet am 30.05.2000
Bestandsaufnahme der Entwicklungsprojekte am 23.04.2002 und 27.10.2005
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Entwicklungsprojekt |
Entwicklungsziele |
Ergebnisse der Bestandsaufnahme |
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Bau eines Aufzuges |
Schüler, die einen Aufzug benötigen, sollen die JKS besuchen können. |
Der Bau des Aufzuges ist erfolgt (2002). Rollstuhlfahrer besuchen die Schule. |
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Einrichtung eines Musikraumes |
Im Kellergeschoss sollen 2 Räume renoviert und davon einer als Musikraum eingerichtet werden. |
Kellerräume werden renoviert und der Musikraum eingerichtet. |
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Einrichtung eines Computerraumes |
Ein Computerraum mit mehreren Arbeitsplätzen soll eingerichtet werden, ein Teil der Klassenräume soll vernetzt werden. |
Der Computerraum ist eingerichtet. Die Vernetzung der Arbeitsplätze und eines Teiles der Klassenräume ist erfolgt. |
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Einrichtung eines Textilraumes |
Im Dachgeschoss soll ein Textilraum eingerichtet werden. |
Aufgrund von Raummangel und feuerpolizeilichen Vorschriften konnte die Einrichtung eines Textilraumes bis heute nicht realisiert werden. |
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Einrichtung von Differenzierungsräumen |
Mehrere Differenzierungsräume sollen eingerichtet werden, um differenzierte Lehrgänge in einzelnen Lernbereichen oder individuelle Förderung besser durchführen zu können. |
6 Differenzierungsräume wurden eingerichtet. Sie werden entsprechend der Zielrichtung genutzt. |
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Schuleigener Lehrplan für den Bereich UMZG |
Ein schuleigener Lehrplan soll entwickelt und implementiert werden. |
Dieses Projekt wurde als Unterrichtsentwicklungsprojekt im Rahmen der Selbstständigen Schule durchgeführt und weiterentwickelt. Siehe unter Projekt Selbstständige Schule. |
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Entwicklungsprojekt |
Entwicklungsziel |
Ergebnisse der Bestandsaufnahme |
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Orientierung in der Schule durch Einsatz von Piktogrammen und Fotos |
Klassenräume und Flure der Schule werden mit Piktogrammen, Fotos und Wegweisern ausgestattet, so dass eine Orientierung bei Schülerinnen und Schülern sowie Besuchern erleichtert wird. |
Die Ausstattung der Klassen und Flure mit Piktogrammen, Fotos und feuerpolizeilichen Hinweisen ist fertig gestellt. |
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Einrichtung von Wickelräumen und Modernisierung der Toilettenanlagen |
Um schwerstbehinderte Schüler besser pflegen zu können, soll in jeder Etage ein Wickelraum mit Dusche entstehen. Die bisherigen Toilettenanlagen sollen modernisiert und die Pflegeräume integriert werden. |
Die Wickelräume sind eingerichtet und die Toilettenanlagen renoviert worden. |
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Gruppenarbeit zur Förderung der Motorik und Wahrnehmung |
Ein klassenübergreifendes Angebot für einen Unterrichtsblock an einem Nachmittag soll eingerichtet werden. |
Das Projekt wurde 2 Jahre durchgeführt und danach in den AG-Nachmittag integriert. |
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Verbesserung der Freizeitgestaltung |
Die Schüler sollen gemeinsame klassenüber- greifende Freizeitmöglichkeiten selbstständig annehmen und nutzen können. |
Das Freizeitangebot wurde durch die Aufstellung eines Bauwagens mit zahlreichen Spielangeboten erweitert. Außerdem wurde der Schulhof durch die Erweiterung der Spielgeräte attraktiver. In vielen Klassen wurde auch ein Freizeitwahlrecht, das auch den Besuch anderer Klassen vorsieht, eingerichtet. |
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Abbau von Verhaltensauffälligkeiten |
Durch die Koordination verschiedener Maßnahmen (von Datensammlung über Fallbesprechung bis zur Evaluation), die in ein Ablaufdiagramm integriert werden, sollen Verhaltens- auffälligkeiten systematisch bearbeitet werden. |
Die entwickelte Konzeption wurde mehrfach angewendet. Sie ist außerordentlich zeitaufwändig und wurde in der Praxis nicht akzeptiert. Sie soll in Zusammenarbeit mit der Hilda-Heinemann-Schule erneuert werden. |
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Entwicklungsprojekt |
Entwicklungsziel |
Ergebnisse der Bestandsaufnahme |
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Metallarbeiten in der Werkstufe |
Der Werkunterricht in der Werkstufe sollte durch den Schwerpunkt Metallarbeiten erweitert werden. |
Die Zielsetzung der Werkstufe wurde durch die Entwicklung von Qualifikationsbausteinen und Kompetenzprofilen in den Bereichen Technik, Hauswirtschaft, Mobilität verändert. Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Siehe Projekt „Selbstständige Schule" |
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Einsatz von Lernsoftware und Computern |
Der Einsatz von Lernsoftware und Computern soll erweitert werden. |
Ein Computerraum mit 6 Arbeitsplätzen wurde eingerichtet. In einigen Klassen stehen vernetzte Computer. Software ist angeschafft und wird auch von einigen Klassen benutzt. |
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Informationsbroschüre |
Eine Informationsbroschüre sollte entwickelt werden. |
Die Informationsbroschüre ist entwickelt und wird an Interessenten verteilt. |
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Schülercafé |
Fortsetzung des Schülercafés. Erweiterung des Angebotes und systematische Qualifizierung des Personals. |
Das Schülercafé findet 1 x pro Woche statt. Für die Qualifizierung wurde ein Baustein mit Zertifikat entwickelt. Die Angebotspalette wird entsprechend des Bedarfs erweitert. |
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Getränkeausschank |
Einrichtung eines Getränkeangebots, vor allem im Sommer, im Nachmittagsbereich |
Das Projekt lief nach 2 Jahren mangels Nachfrage aus. |
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Schulhofgestaltung |
Einrichtung eines 2. Sandkastens und einer Matschanlage. Aufstellen einer großen Rutsche und einer Vogelnestschaukel für schwerstbehinderte Schüler. Bemalung der kleinen und der großen Mauer. |
Der Sandkasten ist eingerichtet und die Geräte wurden aufgebaut. Die kleine Mauer ist bemalt. Die große Mauer wurde im November 2005 fertig gestellt. |
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Entwicklungsprojekt |
Entwicklungsziele |
Ergebnisse der Bestandsaufnahme |
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Klassenübergreifende Lesegruppen |
Eine klassen- und stufenübergreifende Organisation sollte geschaffen werden. Für die Werkstufe soll ein spezifisches Programm entwickelt und, eine Materialsammlung angeschafft werden. |
Der Leseunterricht findet in der Stufe U – O klassen- und stufenübergreifend statt. Nichtleser werden in spezifischen Gruppen gefördert. Für die Werkstufe liegt noch kein Konzept vor. Förderpläne für Leser und Diagnostikkisten sind ausprobiert. |
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Verlegung des Snoezelenraumes |
Der Snoezelenraum soll aus dem Keller in einen Raum verlegt werden, der für die Schüler zugänglich ist. |
Der Snoezelenraum ist verlegt und für alle Schüler zugänglich. |
Die zusätzlichen Projekte (Tabelle 2) sind einerseits der Schule von außen aufgegeben worden (Medien- und Beratungskonzept, Hygieneplan, Förderpläne, Umbau der kleinen Küche), andererseits von der Schule selbst gewählt worden waren (Diagnostikkisten, GÖS – Projekt).
Auch hier ist festzustellen, dass der Prozess der Weiterentwicklung anhält, so müssen das Medienkonzept, die Förderpläne und die Diagnostikkiste ständig aktualisiert werden. Das GÖS – Projekt bildet z. B. die Grundlage für das zurzeit laufende Berufspraxisstufenprojekt.
Tabelle 2
Zusätzliche Projekte und Konzepte
seit Sommer 2000
Bestandsaufnahme 27.10.05
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Entwicklungsprojekt |
Ergebnisse der Bestandsaufnahme |
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Medienkonzept der Schule (Ausstattung, Vernetzung, Einsatz, Fortbildung, Computerführerschein für Schüler ) Homepage |
Das Medienkonzept ist fertig. Es muss in nächster Zeit auf den aktuellen Stand gebracht werden. |
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Förderpläne für alle Bereiche ab Schuljahr 2002/2003 |
Die Förderpläne werden fortlaufend geschrieben. |
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Hygieneplan |
Fertig gestellt mit dem BAD, der Holland- und der Hilda-Heinemann-Schule und von der Schulkonferenz genehmigt. |
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Beratungskonzept |
Eine quantitative Bestandsaufnahme ist vorhanden, eine qualitative Bestandsaufnahme erfolgt im Januar 2006. |
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Diagnostikkisten für den Bereich Lesen Diagnostikkisten für den Bereich UMZG |
Diagnostikkisten für den Bereich Lesen sind fertig gestellt und werden genutzt, sie müssen erweitert werden. Die UMZG-Kisten sind fertig gestellt und werden genutzt. Aufgrund der Evaluation ist die Weiterentwicklung geplant. |
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Umbau der Schule aufgrund der Brandschutzbestimmungen vom November 2000; Verlegung der kleinen Küche, des Lehrerzimmers und des Verwaltungstraktes |
Die Umbaumaßnahmen sind erfolgreich abgeschlossen. |
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GÖS-Projekt (Netzwerk der Hilda-Heinemann-Schule und der Peter Petersen Schule sowie des Arbeitsamtes und der beiden Bochumer Werkstätten für Behinderte); Entwicklung von Qualifikationsbausteinen und Zertifikaten für die Bereiche: Schülercafé, Dekupiersäge, Bohrmaschine, Mobilität, Computer |
Qualifikationsbausteine für das Schülercafé, die Bohrmaschine und die Dekupiersäge sowie Mobilitätstraining sind fertig, ein- schließlich der Schülerhandbücher. Der Baustein für den Computerführerschein ist in Arbeit. Zusammenarbeit mit der Krupp-Stiftung und den Altenbochumer Werkstätten bzgl. der Computerschulung ist abgeschlossen. |
Die Tabelle 3 zeigt eine Übersicht der Arbeitsfelder, die laut Kooperationsvertrag seit 2002 bearbeitet wurden oder bis 2008 noch bearbeitet werden sollen.
Der Schwerpunkt der schulischen Aktivitäten lag und liegt zunächst einmal im Arbeitsfeld 3: Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung
Im Laufe des Entwicklungsprozesses wurde aber deutlich, dass dieses Arbeitsfeld nur erfolgreich bewältigt werden kann, wenn auch einzelne Aspekte der anderen Arbeitsfelder bearbeitet werden, z . B. eine systematische Haushaltsplanung (Arbeitsfeld 2), die Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten und dem Lehrerrat bei der Auswahl geeigneter Mitarbeiter (Arbeitsfeld 1), die Schaffung von Transparenz der Arbeit der einzelnen Gremien (Arbeitsfeld 4).
Nicht zuletzt die Qualitätssicherung und Rechenschaftsablegung mit ihrem Evalutionszirkel (Arbeitsfeld 5) sorgen dafür, dass der Entwicklungskreislauf immer weiter läuft.
Tabelle 3
Projekt Selbstständige Schule
2002 – 2008
Bestandsaufnahme 27.10.05
|
Entwicklungsprojekt |
Ergebnisse der Bestandsaufnahme |
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Arbeitsfeld 1: Personalbewirtschaftung Die Schule übernimmt die Personalbewirtschaftung. |
Die Fortbildung des Schulleiters und der Lehrerräte ist erfolgt. Der Schulleiter übernahm am 01.08.05 die Dienstvorgesetztenfunktion (obligatorischer Teil) |
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Arbeitsfeld 2: Sachmittelbewirtschaftung (Budget) Die Schule übernimmt die Sachmittelbewirtschaftung. |
Die Sachmittelbewirtschaftung wird schon weitestgehend praktiziert. |
|
Arbeitsfeld 3: Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung UMZG-Projekt · Erstellen eines
schuleigenen · Einführung von · Erstellen von Diagnostikkisten · Durchführung einer · Evaluation der Phase
durch
|
Bereits erledigt. Änderungen in den Diagnostikkisten müssen vorgenommen werden.
|
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Entwicklungsprojekt |
Ergebnisse der Bestandsaufnahme |
|
Projekt Lernwerkstatt · Einrichtung der
Lernwerkstatt
Berufspraxisstufenprojekt Ein UE -Team entwickelt auf der Grundlage der GÖS -Qualifikationsbausteine ein neues Werkstufenkonzept
· Einrichtung von
Kompetenzprofilen Schwerstbehindertenförderung · Sportfest für
Schwerstbehinderte · Einbeziehung von · Einrichtung von · Umgestaltung des
AG-Systems und AG-Projekt · Bildung von klassen- und · Erstellen einer
veränderten Projekt Einsatz von Computern und Software |
Die Modelllernwerkstatt in Schwäbisch - Gmünd wurde von Kolleginnen der beteiligten Schulen besucht. Das Schulverwaltungsamt legte einen Bauplan vor. Die Kolleginnen der GGS und der Alleeschule planen eine Fortbildung. Die beteiligten Schulen sind aufgefordert, ihre Ziele zu definieren. Für die Bereiche Wäschepflege, Einkauf, Kochen, Dekupiersäge, Bohrmaschine werden Kompetenzprofile auf 3 Niveaustufen entwickelt. Die Eingangsdiagnostik und die AGs werden vorbereitet. Konzepte sind entwickelt aber noch nicht umgesetzt.
Konzept entwickelt und umgesetzt.
AG-Konzeption ist vom Kollegium verabschiedet worden und wird in Gruppen umgesetzt. Eine Evaluation muss anschließend erfolgen.
siehe Bestandsaufnahme Schulprogramm 2000 und Bestandsaufnahme zusätzliche Projekte und Konzepte |
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Entwicklungsprojekt |
Ergebnisse der Bestandsaufnahme |
|
Arbeitsfeld 4: Verbesserung der Bearbeitungs-, Beratungs- und Entscheidungsprozesse und der Elternarbeit Eigene Schulverfassung Schul- und Lehrerkonferenz entscheiden jedes Jahr über Fortführung des Projektes „Selbstständige Schule" |
Einzelne Aspekte müssen noch bearbeitet werden (z.B. Beratungskonzept).
Bisher noch nicht bearbeitet. In den Jahren 2003 und 2004 stimmten Lehrerkonferenz und Schulkonferenz für die Fortführung des Projektes. |
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Arbeitsfeld 5: Qualitätssicherung und Rechenschaftsablegung, Dokumentation und Evaluation von Entwicklungsvorhaben |
Alle Entwicklungsvorhaben werden dokumentiert und Teilbereiche auch evaluiert, z. B. Lernfortschritte im Leseunterricht, Diagnostikkiste für den UMZG – Bereich, Selbsteinschätzung im Schülercafé. |
Das Schulprogramm vom 30.05.2000 enthält sehr differenzierte Grundsatzziele zu den Bereichen: Unterricht und Erziehung, Schulleben und Öffnung von Schule sowie für jede Stufe Leitbilder und Entwicklungsziele, die für die damalige Situation der Schule ihre Berechtigung hatten.
Eine Leitbilddiskussion wurde notwendig, weil:
· sich die Schülerschaft der
Janusz-Korczak-Schule in den letzten Jahren
sehr stark verändert hat. Der
Anteil der schwerstbehinderten Schüler und
Schülerinnen steigt kontinuierlich
an, so dass nun in allen Klassen Schüler
und Schüler und Schülerinnen mit
schweren Behinderungen unterrichtet
werden. Stufenbezogene Zielsetzungen, die zudem eine relativ homogene
Schülerschaft im Blickpunkt haben, sind deshalb
nicht mehr zeitgemäß.
· sich durch die Teilnahme am
Projekt „Selbstständige Schule" die
Schulentwicklung und das Schulleben
geändert haben. Teile des
Kollegiums (Steuergruppe, Lehrerrat, UE – Teams) sind intensiver und
professioneller im Schulentwicklungsprozess eingebunden.
Aber
auch die Arbeitsweise und Sichtweise des gesamten Kollegiums
wurde durch die Teilnahme am Projekt beeinflusst. Ein neues Leitbild
soll diese veränderten
Verhältnisse fassen und widerspiegeln.
Deshalb wurde bei der Kollegiumsinternen Fortbildung zur Standortbestimmung der Schulentwicklung am 15.11.05 ein neues Leitbild formuliert:
Für das Leben lernen – professionell begleitet
Die Heterogenität unserer
Schüler und Schülerinnen
erfordert die Berücksichtigung aller individuellen
Lernvoraussetzungen.
Als Ganztagsschule bieten
wir Raum und Gelegenheit,
durch vielfältige Erfahrungen ihre Persönlichkeit
weiter zu entwickeln.
Wir bereiten auf
unterschiedliche Lebensformen
mit unterschiedlichen Anforderungen vor.
Das Schulleben spiegelt
Grundsätze unserer
demokratischen Gesellschaft wider.
Die zentrale Aufgabe aus dem Arbeitsfeld 4 des Projektes „Selbstständige Schule": Verbesserung der Bearbeitungs-, Beratungs- und Entscheidungsprozesse und der Elternarbeit kann nur gelöst werden, wenn die zunehmende Komplexität des Projektverlaufes für alle Betroffenen überschaubar bleibt.
Aus diesem Grund hat die Steuergruppe die nachfolgende Darstellung gewählt, die auch als beamertaugliche Präsentation entwickelt wurde.
Hier wird die Entwicklung der aktuellen Projekte als Hausbau mit einzelnen Etagen und Anbau dargestellt.
Mit dieser Darstellung, die unmittelbar an den Erfahrungsschatz eines jeden Menschen anknüpft, hoffen wir nicht nur zur Transparenz beizutragen, sondern auch die Motivation für die Weiterentwicklung der Projekte aufrecht zu erhalten.




An der Janusz-Korczak-Schule gibt es - fortgebildet durch Dyrda und Partner - im Rahmen des Modellsversuches „Selbstständige Schule" eine Evaluationsberaterin (Frau Kantus), die die internen Evaluationen beratend begleitet und eine Qualitätsbeauftragte (Frau Rapp), die schulische Projekte in der Planung und Durchführung im Hinblick auf Qualitätsmanagement begleitet. Beide Personen verfügen auf unterschiedlichen Ebenen über das know–how aus schulischen Entwicklungsprojekten Qualitätsprojekte zu entwickeln, die erfolgreich in die unterschiedlichen Ebenen der schulischen Arbeit als Standard implementiert werden.
Als Ergebnis dieser Fortbildung zum Qualitätsmanagement wurde an der Janusz-Korczak-Schule ein Arbeitsinstrumentarium auf der Kollegiumsinternen Fortbildung am 15.11.05 vorgestellt, nach dem zukünftig schulische Entwicklungsprojekte in unterschiedlichen Arbeitsgruppen geplant, durchgeführt und nach interner Evaluation weiterentwickelt und schließlich als Standard implementiert werden.

Die schulischen Projekte im Bereich „Selbstständige Schule" werden im Folgenden nach diesem Planungsschema dargestellt. Diese Form der Darstellung gibt einen Überblick über den Ausgangspunkt der Projekte, die Zielsetzung und den geplanten Verlauf.
Schwerpunkt: Individuelle Förderung / Kompetenzerweiterung eines jeden Schülers im Bereich UMZG (Umgang mit Mengen, Zahlen und Größen)
· Problemlage: keine klaren
Kriterien für die Lerngruppenbildung / keine
einheitliche diagnostische
Grundlage
· Gezielte Fortbildung für
alle Kollegen wurde im Bereich UMZG durchge-
führt, unter Berücksichtigung eines
Angebotes für schwerstbehinderte
Schüler.
· Ein schuleigener Lehrplan
wurde vom UE- Team entwickelt, dem Kollegium
auf einer KIFvorgestellt und als
verbindlich anerkannt.
· Jedem Kollegen wurde der
Lehrplan auf Diskette/CD zur Verfügung
gestellt.
· Ein Materialschrank wurde
eingerichtet und steht allen Kollegen zur
Verfügung.
· Der Stundenplan wurde
Anfang des Schuljahres 2004/05 so gestaltet,
dass in allen Stufen klassenübergreifende leistungshomogene Lerngruppen
eingerichtet werden konnten.
· Die Zuweisung der Schüler
zu den Gruppen begründet sich aus den
Zeugnissen und Förderplänen der Schüler
und aus den Erfahrungen
der Lehrkräfte.
· Für einen Großteil des
Lehrplans wurde vom UE- Team eine umfangreiche
Diagnostik in Form von
Diagnostikkisten (Materialsammlung) und
Diagnostikordnern entwickelt.
· Das Diagnostikmaterial und
die Handhabung wurden am 28.01.05 vom
UE- Team dem Kollegium in der KIF
vorgestellt.
· Das UE-Team bereitet die Einrichtung einer Fachkonferenz UMZG vor.
Jeder Schüler, insbesondere auch jeder schwerstbehinderte Schüler, soll in einer seinen Fähigkeiten entsprechenden Lerngruppe individuell gefördert werden.
Qualitätskriterien:
In zwei Jahren ...
· gibt es für alle Schüler
der JKS einen individuellen Förderplan im Bereich
UMZG, der auf einer
einheitlichen, evaluierten Diagnostik beruht.
· besteht für Schüler der
Vorstufe und für Seiteneinsteiger eine Diagnostik-
phase zu Beginn des
Schuljahres, in der die Lernausgangslage der Schüler
mit Hilfe der Diagnostik
ermittelt und Förderpläne geschrieben werden.
· lernen alle Schüler in
möglichst leistungshomogenen Lerngruppen, die
basierend auf der Diagnostik und
den Förderplänen gebildet werden.
· benutzen alle Lehrkräfte
verbindlich den schuleigenen Lehrplan zur
Planung ihres Unterrichts.
· besteht für schwerstbehinderte Schüler ein adäquates Alternativangebot.
· wird der eingerichtete und
ständig erweiterte Materialschrank von den
Lehrkräften genutzt.
· wird der Materialschrank ständig erweitert und gepflegt.
· wird von der
Materialherstellungsgruppe individuelles Lernmaterial auf
Wunsch der Kollegen hergestellt und eingesetzt.
· ist die Fachkonferenz UMZG eingerichtet.
Bis September 2005...
· gibt es für alle Schüler
der Vor-, Unter- und Mittelstufe einen indivi-
duellen Förderplan im Bereich
UMZG, der auf einer einheitlichen
Diagnostik beruht.
· lernen alle Schüler der
Vor-, Unter- und Mittelstufe in möglichst
leistungshomogenen Lerngruppen, die
basierend auf der Diagnostik und
den Förderplänen gebildet werden.
· gibt es für die
schwerstbehinderten Schüler ein spezielles Lernangebot
aus dem Bereich der Pränumerik (Körperwahrnehmung / Farben u.
Formen / Raumwahrnehmung).
· benutzen alle Lehrkräfte
verbindlich den schuleigenen Lehrplan zur
Planung ihres Unterrichts.
· wird der eingerichtete und
ständig erweiterte Materialschrank von den
Kollegen genutzt.
· wird von der
Materialherstellungsgruppe individuelles Lernmaterial auf
Wunsch der Kollegen hergestellt und eingesetzt.
Qualitätsindikatoren:
(in zwei Jahren)
Es liegen für jeden Schüler Förderpläne im Bereich UMZG vor. Das UMZG- Team führt jeweils zu Beginn eines zweiten Schulhalbjahres eine Diagnostikphase für Vorstufen und Seiteneinsteiger durch, in der die Lernausgangslage erhoben und Förderpläne geschrieben werden.
UMZG wird in möglichst leistungshomogenen Lerngruppen unterrichtet, die sich leistungsmäßig dem schuleigenen Lehrplan zuordnen lassen. Der Stundenplan weist Unterrichtsblöcke für alle Stufen aus, in denen UMZG unterrichtet wird. Jede Lerngruppe ist mit mindestens zwei Lehrern besetzt. Diese Lehrkräfte sind gemeinsam mit Frau Rapp für die Raumorganisation verantwortlich.
Für die schwerstbehinderten Schüler gibt es eine eigene Lerngruppe, die im pränumerischen Bereich (Körperwahrnehmung, Farbe/Form, Raumwahrnehmung) gefördert wird.
Der Materialschrank und die Diagnostikkisten werden von allen Fachkollegen genutzt (Aushanglisten zum Ausleihen).
Es finden regelmäßig Fachkonferenzen statt, auf denen die Weiterentwicklung zu folgenden Punkten vorangebracht wird:
· Jährliche Materialbestellung für UMZG
· Pflege und Erweiterung der Materialsammlung
· Erweiterung und Modifizierung der Diagnostikkisten
Nach Durchlauf von vier Schuljahren ist ein Standard für die Ausstattung der Diagnostikkisten und des Materialschrankes erreicht und formuliert.
Qualitätsindikatoren: (September 2005)
Die 7 UMZG-verantwortlichen Lehrkräfte der Vor-, Unter- und Mittelstufe haben vor Ostern 2005 eine Diagnostikphase durchgeführt und dieses im Klassenbuch dokumentiert.
Es liegt für jeden Schüler der Vor-, Unter- und Mittelstufe ein Dokumentationsbogen zur Diagnostik vor.
Für jeden Schüler der Vor-, Unter- und Mittelstufe ist die Lernausgangslage für den Bereich UMZG, basierend auf dem Dokumentationsbogen, beschrieben.
Im März/April 2005 wird eine Evaluation zum Durchlauf der ersten Diagnostikphase durchgeführt. Der Fragebogen zur Evaluation wird von der Evaluationsberaterin Frau Kantus-Schürholz, Frau Rapp und zwei weiteren Lehrkräften entwickelt und ausgewertet.
Im Mai 2005 werden die Förderpläne der Vor-, Unter- und Mittelstufe zum Bereich UMZG von der Schulleitung im Hinblick darauf überprüft, ob ein Bezug zum schuleigenen Lehrplan besteht.
Schwerpunkt: Überarbeitung einzelner Diagnostikkisten im Bereich UMZG nach der Evaluation.
Die Auswertung der Fragebögen zur Diagnostikwoche und zu den Diagnostikkisten machten deutlich, dass eine Überarbeitung der Diagnostikkisten für einige Bereiche notwendig ist.
( Ausführliche Ergebnisse der Evaluation siehe Anhang).
Im Rahmen der KIF zur Fortführung und zum Stand der Entwicklungsprojekte im Rahmen „Selbstständiger Schule" bildete sich eine Arbeitsgruppe für diese Aufgabe.
Bei einem ersten Treffen der Arbeitsgruppe wurde deutlich, dass eine Überarbeitung notwendig sein wird bei:
· Formen, Farben, Größen
· Mengenverständnis
· Zahlenraum 0-100
Für die Überarbeitung der Kiste: Formen, Farben und Größen sind verantwortlich: Frau Kantus-Schürholz, Frau Kröll-Rauhut, Frau Bung, Herr Reul.
Für die Kiste: Mengenverständnis sind verantwortlich: Frau Niemeier, Frau Klußmann.
Für die Kiste: Zahlenraum 0-100 sind verantwortlich: Frau Steinhoff, Frau Wönkhaus.
Die Diagnostikkiste zum Bereich Körperschema wurde zur Überarbeitung in die Fachkonferenz „Förderung Schwerstbehinderter" gegeben, da diese Kisten für die Diagnostik Schwerstbehinderter umgestaltet werden muss.
Zur Diagnostikkiste Raumwahrnehmung kann wegen nur einmaliger Nutzung keine Aussagen zur Notwendigkeit einer Überarbeitung gemacht werden. Sie sollte gezielt im Vorstufenbereich erprobt werden und aufgrund dieser Erfahrungen ggf. überarbeitet werden.
Die Diagnostikkisten sollen ausgehend von den Ergebnissen der Evaluation von den verantwortlichen Kollegen und Kolleginnen überarbeitet werden.
Qualitätskriterien:
· Bis Mitte Dezember 2005
haben die verantwortlichen Kollegen und
Kolleginnen analysiert, welche
Verbesserungen an den Diagnostikkisten
vorgenommen werden müssen .
· Bis Mitte Dezember haben
die Kolleginnen und Kollegen einen Zeitplan
für die Überarbeitung der
Diagnostikkisten aufgestellt.
· die Diagnostikkisten werden von den Verantwortlichen überarbeitet.
Qualitätsindikatoren:
· Bis Mitte Dezember 2005
liegt eine Liste mit konkreten Veränderungs-
vorschlägen für die Diagnostikkisten
vor.
· Der bis Dezember 2005
vorliegende Zeitplan wird von den Kollegen
und Kolleginnen eingehalten.
· Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres
2005/2006 gibt es in den
oben genannten Bereichen eine
überarbeitete Diagnostik.
Schwerpunkt: Individuelle Förderung / Kompetenzerweiterung eines jeden Schülers der Berufspraxisstufe in ausgewählten Bereichen eines AG-Systems.
· Auf der Kollegiumsinternen
Fortbildung am 24.06.04 wurde visionär die
Werkstufenarbeit im Sommer 2006
beschrieben. Die Auswertung der
Fortbildung führte dazu, alle bisherigen Lernbereiche der Werkstufe
(Berufspraxisstufe) bezüglich der Kriterien:
Inhalte, Qualifikations-
nachweise, Organisationsformen, Zielsetzungen zu
untersuchen.
Die Lernbereiche sind unterschiedlich entwickelt. Es reicht von Konzeptlosigkeit über Lehrpläne (Lesen, UMZG) bis zu Qualifikationsbausteinen (Schülercafé, Dekupiersäge, Bohrmaschine)
· Die zweite Fortbildung am
19.01.05 beinhaltete die Projektarbeit, die
Herausarbeitung eines Zieles sowie
eine Stärken-Schwächeanalyse sowie
die Erkenntnis, dass
Schlüsselqualifikationen in das Curriculum integriert
werden müssen. Sie führte
letztendlich dazu, nach Möglichkeiten zu
suchen, eine
Berufspraxisstufenkonzeption zu entwickeln, die ganz
konkret den Förderbedarf der Jugendlichen und die Fördermöglichkeiten
der Schule in den Mittelpunkt
stellt.
· Im Rahmen eines Besuches in
einem Wohnheim wurde geklärt, über welche
Kompetenzen die Entlassschüler
verfügen müssen, um dort zurecht zu
kommen.
· Um die Schüler
individueller und zukunftsorientierter zu fördern,
wurde der Schwerpunkt der
Arbeit des UE-Teams auf folgende
Bereiche gelegt:
> Auswahl einiger
Bereiche, die zunächst in einem AG-System
unterrichtet werden können. Integration der bisherigen
Entwicklungsarbeit (GÖS-Projekt)
> Entwicklung von
Kompetenzprofilen auf unterschiedlichen Niveaus
für ausgewählte Bereiche
> Entscheidung, wie die
Kompetenzprofile nach innen und außen
dokumentiert werden.
>
Organisationsvorschläge schaffen, in denen sie realisiert werden
können.
· Für die Bereiche Einkaufen
von Lebensmitteln und Herrichten einer
Mahlzeit wurden modellhaft Kompetenzprofile entwickelt.
· Das Kompetenzprofil für die
leistungsstärkste Gruppe wurde mit Hilfe
der Schüler ausprobiert. Alle drei
Schüler beherrschten die ange-
strebten Kompetenzen.
Jeder Schüler, insbesondere auch schwerstbehinderte Schüler, soll in einem ausgesuchten Lernbereich in einer Lerngruppe, die seiner Niveaustufe entspricht, bezüglich der Entwicklung seiner Kompetenzen gefördert werden.
Qualitätskriterien:
· Das UE-Team wird in dem
Bereich Erstellung von Kompetenzprofilen
fortgebildet.
· Am 01.02.06 gibt es für die
ausgewählten Lernbereiche Kompetenz-
profile auf 3 Niveaustufen.
· Bis zum Ende des
Schuljahres 2005 / 2006 sind für alle Kompetenz-
profile Arbeitszeugnisse oder
Zertifikate entwickelt.
· Das UE-Team entwickelt bis
zum 01.02.06 praxisnahe Diagnostik-
möglichkeiten (Lehrereinschätzung,
Praxistest).
· Die Kompetenzprofile werden
in den Unterricht der Berufspraxis-
stufe integriert.
· Alle Lehrer der
Berufspraxisstufe benutzen für das AG-System
verbindlich das Kompetenzprofil zur Planung des Unterrichts.
· Am Ende des Schuljahres
2005 / 2006 wird das Kompetenz-
profilprojekt bzgl. des Angebotes und des
Auswahlverfahrens
evaluiert.
Qualitätsindikatoren:.
· Es liegen in einem Jahr für
jeden Schüler Förderpläne in den
ausgewählten Bereichen vor.
· Die Regionale Steuergruppe
wird beauftragt, eine Fortbildung zum
Thema „Erstellung von Kompetenzprofilen" anzubieten. Aufgrund der
Fortbildung wird der Prozess
bezüglich der Entwicklung von Kompetenz-
profilen evaluiert.
· Die Schülerinnen und
Schüler sind am 01.02.06 den Niveaustufen der
Kompetenzprofile: Einkauf,
Kochen, Wäschepflege, Dekupiersäge,
Bohrmaschine, Computerbedienung zugeordnet.
· Am Ende des Schuljahres
erhalten alle Schülerinnen und Schüler ein
Dokument (Zertifikat oder Arbeitszeugnis) über ihre gezeigten
Leistungen in den einzelnen
Kompetenzprofilen.
· Die
Schülerselbsteinschätzungsbögen und die Lehrereinschätzungsbögen
für die Kompetenzprofile Dekupiersäge und Bohrmaschine sowie der
Lehrereinschätzungsbogen
für die Kompetenzprofile Computer,
Wäschepflege, Einkauf, Kochen sind
entwickelt und werden zu Beginn
des 2. Schulhalbjahres eingesetzt.
· Zum 01.02.06
· sind die Schüler den Kompetenzprofilen zugeordnet.
· ist die Anzahl der AGs und der AG-Tage festgelegt.
· sind die
Arbeitsgemeinschaften den Fach- und Klassen-
räumen zugeordnet.
· haben die Lehrerkonferenz
(18.01.06) und die Schul-
konferenz (02.06) das Konzept bewilligt.
· weist der Stundenplan der
Werkstufe Unterrichtsblöcke
für die einzelnen Lerngruppen der AG-Tage aus.
· sind die individuellen
Förderpläne mit Hilfe der
vorgenannten Diagnostik und Kompetenzprofile
erstellt.
· Ab Ostern 2006 bereitet das
UE-Team in Zusammenarbeit mit der
Evaluationsberaterin Frau Kantus die
Evaluation eines Teilbereiches vor.
· Im Juni 2006 wird die Evaluation durchgeführt.
Schwerpunkt:
Entwickeln eines AG-Angebotes unter Berücksichtigung der Interessen, Fähigkeiten und des Förderbedarfs der Schüler.
Problemlage:
Zum Zeitpunkt des Schuljahres 2002 / 2003 gab es keine einheitliche Konzeption über die Erstellung des AG-Angebotes und des Auswahlverfahrens. Bei der Bildung und Durchführung der Arbeitsgemeinschaften in den Jahren 2002 – 2005 traten deshalb folgende Probleme immer wieder auf:
· Es entwickelten sich
leistungsbezogene Arbeitsgemeinschaften, die einen
großen Teil der Schüler und
Schülerinnen von vornherein ausschlossen.
· Die Janusz - Korczak -
Schule musste in den vergangenen Jahren vermehrt
schwerstbehinderte Schüler
aufnehmen.
· Es gab kein ausreichendes Angebot für Unterstufenschüler.
· Es gab kein ausreichendes
Angebot für leistungsschwächere und schwerst-
behinderte Schüler.
· Bei der Zuordnung zu den
AG-Angeboten ergaben sich „Restschüler", ins-
besondere leistungsschwächere,
schwerstbehinderte und verhaltens-
auffällige Schüler.
· Bei der Zuordnung zu den
AG-Angeboten konnte häufig den Schüler-
wünschen nicht entsprochen werden, das AG-Angebot
blieb starr.
· Es kam zu einer alters- und
leistungsheterogenen Zusammenstellung der
Gruppen. Nach der Erstzuordnung
kam es noch häufig zur Umbesetzung
der Gruppen.
· Das AG-Angebot orientierte
sich in erster Linie an den Lehrerinteressen
und
-fähigkeiten.
Jeder Schüler – insbesondere auch jeder schwerstbehinderte Schüler – soll in einer seinen Fähigkeiten und Interessen entsprechenden AG individuell gefördert werden.
Qualitätskriterien:
In zwei Jahren......
· ist für die
Janusz-Korczak-Schule eine AG-Konzeption für Unter-,
Mittel- und Oberstufe
bzgl. des Angebotes und des Auswahlverfahrens
vom gesamten Kollegium erarbeitet
und als verbindlich verabschiedet
worden.
· Muss zu Beginn eines jeden
Schuljahres von den AG-Lehrern eine
Bedarfsermittlung erstellt werden. Daran
orientiert sich die Zusammen-
stellung des AG-Angebotes. Grundsätzlich folgt die Zusammenstellung
des AG-Angebotes dem Prinzip: Schülerorientiertes
AG-Angebot unter
Berücksichtigung der Neigungen, Interessen, Fähigkeiten und
des
Förderbedarfes der Schüler.
· Gibt es eine verbindliche Organisationsform des Auswahlverfahrens.
· Gibt es ein zusätzliches
Angebot leistungsorientierter Arbeitsgemein-
schaften in einem anderen zeitlichen
Rahmen.
· Wird am Ende des
Schuljahres 2005 / 2006 die AG-Konzeption bzgl.
des AG-Angebots und Auswahlverfahrens evaluiert.
Qualitätsindikatoren:
· Die Lehrerkonferenz hat
eine AG – Konzeption verabschiedet, in deren
Mittelpunkt die Berücksichtigung
der Interessen, Fähigkeiten und der
Förderbedarf der Schüler steht.
· Zu Beginn eines jeden
Schuljahres werden nach der Bestandsaufnahme
der Schülerschaft, die von den
AG-Lehrern durchgeführt wird, stufen-
übergreifende Arbeitsgemeinschaften für die Schüler der Unter-,
Mittelstufe und Oberstufe gebildet.
· Die Arbeitsgemeinschaften
finden an einem festgelegten Nachmittag
in der Woche statt.
· Die Organisation des
Stundenplanes berücksichtigt den Mehrbedarf
an Lehrern für die Durchführung der
Arbeitsgemeinschaften.
· Das Auswahlverfahren wird wie folgt durchgeführt:
·
Die
AG-Lehrer präsentieren in einer Mappe ihr
Angebot für Schüler verständlich. Ein
Vermerk soll
den Lehrern deutlich machen, für welche Schüler
(Stufe o. ä.) die AG offen ist.
· Die AG-Wahl findet in den einzelnen Klassen statt.
· Jeder Schüler nennt eine Erst- und Zweitwahl.
·
Bei
der Verteilung der Schüler auf die Arbeits-
gemeinschaften soll ggfls. eine
Anpassung des
Angebotes an die Wünsche der Schüler stattfinden.
(z. B. : Wenn
AG „X" stärker bei den Schülern
nachgefragt wird, werden in diesem Bereich
gegebenenfalls 2 Arbeitsgemeinschaften an-
geboten, dafür eine mit weniger
Nachfrage
gestrichen)
· Es gibt
Leistungsarbeitsgemeinschaften im Bereich: Schülercafé, Fußball,
Musik, Kunst.
· Die für diese
Arbeitsgemeinschaften verantwortlichen Lehrer wählen die
teilnehmenden Schüler selbst aus, die Teilnahme ist langfristig angelegt.
· Zu Beginn des 2. Halbjahres
2005 / 2006 bereitet eine Arbeitsgruppe
in Zusammenarbeit mit den
Evaluationsberaterin Frau Kantus die Evaluation
vor.
· Im Juni 2006 wird die Evaluation durchgeführt.
Schwerpunkt : Verbesserung der Förderung der schwerstbehinderten Schüler im Klassenverband sowie in speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Angebote in Kleingruppen.
Es gibt an der JKS seit 2002 ( Fertigstellung des Aufzuges) eine steigende Anzahl von schwerstbehinderten Schülern besonders in den unteren Klassen. Viele der schwerstbehinderten Schüler haben stundenweise eine persönliche Eingliederungshilfe, die die Teilnahme der Schüler am Unterricht begleitet und unterstützt.
Es gibt einen Snoezelenraum an der JKS.
Welche Angebote gibt es zum bisherigen Zeitpunkt für schwerstbehinderte Schüler der JKS?
· Folgende
Therapiemöglichkeiten können auf Verordnung genutzt werden:
Sprachtherapie
Krankengymnastik
Ergotherapie
Therapie für Autisten
· Es gibt im Bereich UMZG und
Lesen Angebote für schwerstbehinderte
Schüler.
· UMZG: Lernen im
pränumerischen Bereich
Lesen: Lesen im Sinne des erweiterten Lesebegriffs
Für Schüler bei denen das Lernen in den oben genannten Bereichen nicht
sinnvoll
erscheint, gibt es zeitgleich ein alternatives Lernangebot.
· Am AG-Tag gibt es für die
schwerstbehinderten Schüler zwei AG-
Angebote .
· Es gibt am Mittwoch ein
spezielles Schwimmangebot für schwerst-
behinderte Schüler im Bewegungsbad der
Integrativen Kinder-
tagesstätte an der Wasserstraße.
· Seit dem Schuljahr 2004 /05
gibt es spezielle Sport- und Bewegungstage
in der Turnhalle.
· Bis zum Sommer 2005 gab es
eine AG Unterstützte Kommunikation für
ausgewählte Schülerinnen und Schüler.
· Kommunikationshilfen wie
Talker, Kommunikationstafeln, Gebärden
werden teilweise eingesetzt.
· Zwei Kolleginnen sind Mitglieder des Arbeitskreises UK.
· Eine Gruppe von Kolleginnen hat an ISAAC- Fachtagungen teilgenommen.
· Zwei Kolleginnen haben an einer Fortbildung „Gebärden" teilgenommen.
· Das gesamte Kollegium hat
an einer Fortbildung zur Förderung
Schwerstbehinderter teilgenommen (Frau
Knoblauch, s. Fortbildungs-
planung).
· Das gesamte Kollegium hat
zusammen mit Eltern und Schülern an einer
Informationsveranstaltung zur
Unterstützten Kommunikation teil-
genommen.
Erweiterung der individuellen Förderung schwerstbehinderter Schüler der JKS durch Lernangebote in homogenen Lerngruppen, die auf die Bedürfnisse dieser Schülerschaft zugeschnittenen sind sowie die Verbesserung der Integration im heterogenen Klassenverband.
Qualitätskriterien:
· Anbieten alternativer Angebote bei außerordentlichen Schulveranstaltungen
- Sportfesten
- Projektwochen
- Schulfesten
- Kino- und Theatertagen
- Klassenfahrten/Ausflügen
- Wassergewöhnung für
Schwerst-
behinderte und Vorstufenkinder
in der JKS im vorhandenen Plansch-
becken
· Wiederaufnahme der UK-AG parallel zu den Lesegruppen
· Einrichten einer Fachkonferenz UK
· Ausbau der vorhandenen Ansätze im Bereich UK
· Feststellen des Förderbedarfs in UK in jeder Vorstufe
· Bau eines behindertengerechten Zuganges zur Turnhalle
Qualitätsindikatoren:
· Bei der Planung
außerordentlicher Schulveranstaltungen werden,
vertreten durch eine Planungsgruppe, die Bedürfnisse der schwerst-
behinderten Schüler berücksichtigt.
· Ab dem Schuljahr 2005/06
findet parallel zu den Lesegruppen ein
Angebot mit Schwerpunkt UK statt.
· Ab dem 2. Schulhalbjahr
2005/06 findet in regelmäßigen Abständen
die Fachkonferenz UK unter Leitung der
UK-Beratungslehrerinnen
(Frau Engelbert-Melmer, Frau Niemeier) statt.
· Es findet Beratung durch
die Fachberaterinnen UK im Hinblick auf
den Förderbedarf und die Förderung von
UK-Schülern statt.
· Die vorhandenen Diagnosemöglichkeiten werden genutzt.
· Die Beratung der Kollegen
und Kolleginnen bezgl. UK wird intensiviert
(Angebot einer intensiveren KIF zum
GUK – System).
· Die Hilfsmittel im Bereich UK werden erweitert
· Es wird ein Materialschrank für UK Hilfsmittel eingerichtet.
· Es existiert eine Ausleihe für UK-Hilfsmittel.
· Es gibt eine steigende Zahl
von Schülern und Schülerinnen, die im Bereich
UK gefördert werden.
· Ein Antrag auf Umrüstung
eines Boilers zur Warmwasserversorgung des
Planschbeckens ist gestellt.
· Ein Antrag auf Bau eines
behindertengerechten Zuganges zur Turnhalle
ist von der Schulleitung gestellt
worden.
Schwerpunkt: Entwicklung einer Lernwerkstatt für den Bereich Bochum-West in Kooperation mit der Alleeschule und GGS An der Maarbrücke
· Das Kollegium der
Janusz-Korczak-Schule lernte anlässlich einer UMZG-
Fortbildung durch Herrn
Feigl die Konzeption einer Lernwerkstatt
kennen.
· Vertreter aller drei
Schulen besuchten Anfang Mai 2005 die Modell-
lernwerkstatt Schwäbisch-Gmünd und
studierten die Konzeption dieser
Lernwerkstatt vor Ort.
· Die Vertreter aller drei
Schulen bildeten einen Arbeitskreis zur
Entwicklung einer solchen Lernwerkstatt
für den Bereich Bochum-West.
· Der Arbeitskreis
entwickelte einen vorläufigen Arbeitsplan, der das
weitere Vorgehen beinhaltet.
· Das Schulverwaltungsamt
legte im Sommer 2005 eine bauliche Konzep-
tion für die Lernwerkstatt auf dem
Gelände der Alleeschule vor, die
aber inzwischen aufgrund finanzieller Beschränkungen vorläufig
zurückgezogen wurde.
· Die Sozialraumkonferenz Bochum-West ist über die Thematik informiert.
· Bei einer Zusammenkunft mit
Vertreterinnen der Uni Dortmund, Frau
Kühn und Frau Sickelmann–Wölting,
bekundeten diese, dass sie großes
Interesse an einer Zusammenarbeit bezüglich
der Ausbildung von
Studenten haben.
Die Schulen beschreiben detailliert ihren Anteil an der Entwicklung der Lernwerkstatt in einem Kooperationsvertrag und setzen ihn um.
Qualitätskriterien:
· Die Arbeitsgruppe der
Janusz-Korczak-Schule entwickelt ihre Ziele
bezüglich der Lernwerkstatt.
· Die Zielsetzungen der drei
Schulen werden in einem Kooperationsver-
trag zusammengefasst.
· Die schulische
Arbeitsgruppe beschreibt detailliert ihr Fortbildungs-
angebot für die Partnerschulen in den Bereichen Projektplanung und
Zielfindung.
· Das Schulverwaltungsamt und
das Schulamt werden über die Planung
und über die Ziele des Projekts informiert.
· Es stehen innerhalb oder
außerhalb der Schulgebäude 2 Räume für
die Lernwerkstatt zur Verfügung. Die
Finanzierung der Lernwerkstatt
muss mit dem Schulträger geklärt werden.
· Bei der Sozialraumkonferenz
werden Mittel für die Ausstattung der
Lernwerkstatt beantragt.
· Es findet eine
Zusammenarbeit mit der Uni Dortmund in den Fach-
bereichen Primarstufe, Förderbereich Lernen und geistige Entwicklung
statt.
· Es wird ein gemeinsamer
Arbeitsplan bezüglich der Organisation, der
Einrichtung und Verwaltung der
Lernwerkstatt erstellt.
Qualitätsindikatoren:
· Die schulische
Arbeitsgruppe hat bis Ende Februar 2006 ihre Ziele
bezüglich der Lernwerkstatt formuliert und an die Partnerschulen
weitergegeben.
· Die Arbeitsgruppe der drei
Schulen hat bis Ostern 2006 die wesent-
lichen Elemente eines Kooperationsvertrages schriftlich fixiert.
· Die schulische
Arbeitsgruppe der Janusz-Korczak-Schule hat bis
Ende Februar 2006 ein detailliertes Fortbildungsangebot für die
Partnerschulen entwickelt und dieses
den Schulleitungen der
Partnerschulen vorgestellt.
· Es findet im Januar ein
Informationstreffen zur Lernwerkstatt mit
Vertretern des Schulverwaltungsamtes
und des Schulamtes statt.
· Zu Beginn des Schuljahres
2006/07 ist die Raum- und Finanzierungs-
frage geklärt.
· Bis zum 1.04.2006 liegt die
Konzeption der Lernwerkstatt vor, der
Antrag an die Sozialraumkonferenz
bezüglich der Fördergelder ist
gestellt.
· Der Besuch der
Lernwerkstatt der Uni - Dortmund hat stattgefunden,
die Konzeption wurde den
Vertretern der Fachbereiche: Primarstufe,
Förderbereich Lernen und Geistige
Entwicklung vorgestellt.
· Die Konzeption konnte im
Rahmen eines Seminars den Studenten vor-
gestellt werden.
· Bis zum Ende des
Schuljahres 2005/06 liegt ein Arbeitsplan bezüglich
der Organisation, Einrichtung und Verwaltung vor.
Leitfaden: „Ausbildung zum
Qualitätsbeauftragten an Schulen";
Dyrda und Partner; 2004/05
KiF = kollegiumsinterne Fortbildung
UMZG = Umgang mit Mengen, Zahlen und Größen
UK = Unterstützte Kommunikation
GÖS = Gestaltung des Schullebens und Öffnung von Schule
UE-Team = Unterrichtsentwicklungsteam
JKS = Janusz-Korczak-Schule
GUK = gebärdenunterstützte Kommunikation
GGS = Gemeinschaftsgrundschule
BAD = Gesundheitsvorsorge- und Sicherheitstechnik GmbH
Dyrda & Partner = Unternehmensberatung
ISAAC = International Society for Augmentative and Alternative Communication (internationale Gesellschaft für ergänzende und alternative Kommunikation)
AG = Arbeitsgemeinschaft